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17.08.2017

Förderung für das Waldfreibad Idarwald

Förderung für das Waldfreibad Idarwald
Förderung für das Waldfreibad Idarwald

ADD Präsident Herr Linnertz überreicht Zuwendungsbescheid für die Sanierung des Waldfreibades Rhaunen

Bürgermeister Georg Dräger zeigt sich gut vorbereitet, wenn hoher Besuch angesagt ist. Jüngst waren dies Vertreter der Mainzer Landesregierung. Jetzt konnte er Thomas Linnertz, den Präsidenten der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier begrüßen und Erich Serger, zuständig für Sportanlagenförderung, aber auch Landrat Dr. Matthias Schneider und Edwin Steuer, Beigeordneter der VG Herrstein. Linnertz hatte für Dräger eine freudige Mitteilung: Im Rahmen der Sportanlagenförderung Rheinland-Pfalz für die Sanierung des Waldfreibades Rhaunen durch die VG Rhaunen überreichte er einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 220.000 Euro. Der Bewilligung liegen zuwendungsfähige Kosten von 550.000 Euro netto zugrunde.

Bürgermeister Georg Dräger erklärte, dass das Freibad Idarwald in den 70er-Jahren erbaut und Mitte der 90er-Jahre umfangreich saniert wurde. Hierbei wurden das Schwimmerbecken mit Sprungbereich und das Nichtschwimmerbecken mit Edelstahl ausgekleidet, die Beckendurchströmung geändert, die Verrohrung erneuert und einige Attraktionen mit dazugehöriger Technik im Nichtschwimmerbecken eingebaut. Das Kinderplanschbecken wurde im Rahmen dieser Arbeiten aus Kostengründen ausgespart, so dass hier noch immer das aus den 70er-Jahren stammende Betonbecken ohne jedwede Attraktion genutzt wird. Die Besucherzahlen schwanken im Durchschnitt zwischen 20.000 bis 30.000 pro Jahr. In 2017 besuchten schon 19.000 Gäste das Schwimmbad in Rhaunen.

Um das Freibad als „Familienbad“ attraktiver zu machen, soll daher ein neugestalteter Wasserbereich für die Kleinkinder geschaffen werden. Hierbei ist neben dem Becken selbst auch die umfassende Herstellung der notwendigen Wasseraufbereitungstechnik für dieses Becken notwendig, da diese bislang nicht vorhanden ist. Insgesamt soll das Bad familienfreundlicher und die Barrierefreiheit verbessert werden. Weiterhin ist vorgesehen, die vorhandene Pumpen- und Elektrotechnik umfangreich zu erneuern. Die vorhandene Elektrotechnik stammt noch aus der Zeit der Herstellung des Bades in den 70er-Jahren und ist entsprechend nicht mehr auf dem Stand der Technik. Auch die vorhandenen Umwälzpumpen für die Beschickung der Becken stammen noch aus dieser Zeit, die Attraktionspumpen wurden im Rahmen der Sanierung in den 90er-Jahren neu eingebaut, weisen somit aber auch bereits ein Alter von 20 Jahren auf. Mit der Erneuerung der Elektro- und Pumpentechnik können ca. 30 Prozent der Energiekosten eingespart werden. Die geschätzten Kosten für die vorgenannten Maßnahmen betragen ca. 550.000 Euro netto.

Um die Arbeiten zur Erneuerung der Pumpen und der Elektrotechnik sowie den Neubau des Kleinkinderbeckens spätestens Anfang 2018 baulich umsetzen zu können, werden nun zeitnah die entsprechenden Planungsaufträge erteilt. Danach präsentierte Dräger den ADD-Vertretern den Natur-Sozial-Raum Rhaunelbach, wo die Arbeiten in vollem Gange sind, aber auch den Rasenplatz des TuS Rhaunen und das Schulgebäude und Sporthalle, wo in nächster Zeit umfangreiche Sanierungsmaßnahmen anstehen.

 

 

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