Hilfsnavigation

Band lebens- und liebenswert
Headfoto Verbandsgemeinde

PRESSEMITTEILUNG Wildtiermanagement im Nationalpark Sperrung von Traumschleife und Saar-Hunsrücksteig am 23.10.2018

PRESSEMITTEILUNG des Nationalparkamtes

Wildtiermanagement im Nationalpark

Sperrung von Traumschleife und Saar-Hunsrücksteig am 23.10.2018

Aufgrund einer Jagd im Bereich Erbeskopf ist es erforderlich, die Traumschleife „Gipfelrauschen“  und Teile des Saar-Hunsrücksteigs am 23.10.2018 von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr aus Sicherheitsgründen zu sperren.

Das Nationalparkamt hält vor Ort an den Parkplätzen eine entsprechende Information bereit. Zusätzlich wird ein Kleinbus eingesetzt, um die Wanderer um die Gefährdungsbereiche  herum zu transportieren.

Angefahren werden folgende Parkplätze: die Pfaffenstraße Kreuzung Saar-Hunsrück-Steig und  der Parkplatz am Erbeskopf.

Das Nationalparkamt Hunsrück-Hochwald bittet für diese Maßnahme um Verständnis.

Auch im Nationalpark wird gejagt.

Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald soll sich die Natur ungestört entwickeln. Um die Tierwelt kümmert sich wie in allen Nationalparks ein Wildtiermanagement. Dabei wird auch gejagt, denn der Nationalpark liegt mitten in einer intensiv genutzten Kulturlandschaft.

Da die natürlichen Feinde des Rot- und Schwarzwildes fehlen, können sich die Tiere ungehindert vermehren. Eine zu hohe Anzahl schadet den Pflanzen, u.a. Bäumen und den Tieren im Nationalpark. Dies wirkt sich auch negativ auf die angrenzende Land- und Forstwirtschaft aus.

Deshalb wird in einigen Bereichen im Nationalpark gejagt. Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald erfolgen die Eingriffe jedoch nur noch in ganz kurzen festen Zeiträumen. Die restliche Zeit, die im Normalfall auch noch genutzt werden könnte, wird bewusst ausgelassen. Das Wild hat längere Ruhezeiten und soll dadurch wieder tagaktiv werden. In ausgewiesenen Wildruhezonen – anders als in anderen Nationalparks - erfolgen ganzjährig keinerlei Eingriffe. Hier kann sich das Wild ungestört zurückziehen.

 

 

Schatten