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Band lebens- und liebenswert
Headfoto Orgel

12: STUMM-Häuser

Spuren der Orgelbauer- und Eisenhütten-Dynastie STUMM in ihrem Heimatort Sulzbach

Die Familien STUMM haben sich in ihren Handwerkszweigen Orgelbau und Eisenhütten-wesen weit über den Hunsrück hinausreichend einen Namen gemacht. Zum Andenken daran hat der Heimat- und Verschönerungsverein Sulzbach die Häuser, in denen die berühmte Familie wohnte und wirkte, mit Informationstafeln versehen.

Stammhaus der berühmten STUMM-Dynastien (Pflasterstr. 4)


Aus diesem Hause stammen
1. Johann Nikolaus STUMM /(1669 – 1742), Begründer der Eisenhütten-Dynastie
2. Johann Michael STUMM (1683 – 1747), Begründer der über 6 Generationen
(1715 – 1896) wirkenden Orgelbauer-Dynastie

Hier lebten 300 Jahre (1648 – 1948) Familien mit dem Namen STUMM.

Wohnhaus der Orgelbauerfamilie Friedrich STUMM (Zum Hügel 1)

12.1, Wohnhaus der Orgelbauerfamilie Friedrich STUMM

Hier lebte bis zu seinem Tod im Jahre 1921 einer der letzten Orgelbauer: Friedrich STUMM mit seiner Familie.
Zu dem Wohnhaus gehörten neben der so genannten „Zinnküche oder Zinnkammer“ auch das Kanzellierhaus und landwirtschaftliche Gebäude.

Werkstatt der Orgelbauer STUMM (Hauptstraße 19)

12.2, Werkstatt der Orgelbauer STUMM

In diesem Haus haben in der Zeit von 1715 – 1896 sechs Generationen der Orgelbauerdynastie STUMM etwa 400 Orgeln gebaut. Sie waren bestimmt für zahlreiche Kirchen von Köln bis Karlsruhe, zwischen Saarbrücken und Amorbach im Odenwald.

STUMMsches Pfeiffenlager (Standort bis zum Abriss 2007: neben der ehemaligen Werkstatt (heute Hauptstr. 19)

12.3, STUMMsches Pfeiffenlager
Foto: Günter Theis

In diesem Gebäude war das Pfeiffenlager der Orgelbauer STUMM untergebracht. Da das Anwesen bereits viel früher aus dem Firmenbesitz verkauft wurde, fand es bis jetzt keine Erwähnung.
Es befand sich zwischen der Schreinerwerkstatt der STUMMs in der Hauptstraße und der Brauerei Koelsch. Nach der Überlieferung waren im Erdgeschoss die Stallungen für Ochsen und Pferde, die als Zugtiere dienten. Das Pfeifenlager befand sich im 1. Obergeschoss. Das Gebäude wurde im Jahre 2007 abgerissen.

Wohnhaus von Orgelbauer Karl STUMM (Hauptstraße 32)

12.4, Wohnhaus von Orgelbauer Karl STUMM
Foto: Karina Beck

Im Jahr 1926 verstarb der letzte Orgelbauer in Sulzbach. Der Baustil des Hauses mit „Mansarddach“ zeugt vom Wohlstand der Familie im 19. Jahrhundert. Das Gebäude wird heute noch von den Nachkommen bewohnt.

Wohnhaus des Orgelbauers Georg Carl Ernst STUMM, 1824 – 1869
und Geburtshaus der Brüder Gustav (1855 – 1906) und Julius STUMM (1858 – 1885), der sogenannten „Kirner Linie

12.5,_Wohnhaus_des_Orgelbauers_Georg_Carl_Ernst_STUMM


Schatten